Wie kann Quecksilber aus Trinkwasser entfernt werden?
🌊 Entdecken Sie die Ursachen, Gefahren und Lösungen für die Entfernung von Quecksilber aus Trinkwasser durch eine wirksame und natürliche Filterung.
- Identifizierung: hochgiftiges flüssiges Metall
- Quellen: Vulkanismus, Kohle, Bergbau, Verbrennungsanlagen
- Weltweite Verschmutzung von Böden und Ozeanen
- Risiken: neurotoxisch, reproduktionstoxisch, chronische Krankheiten
- Ultimate Star Filter®: entfernt >99 % des Quecksilbers
Identifizierung
Quecksilber ist ein silbrig glänzendes Metall. Es ist das einzige Metall, das unter normalen Temperatur- und Druckbedingungen in flüssiger Form vorkommt.
In Europa ist Quecksilber aufgrund seiner hohen Toxizität für bestimmte Verwendungszwecke eingeschränkt oder verboten. Wie Cadmium und Blei gehört es zu den Stoffen, die unter gesundheitlicher und ökologischer Überwachung stehen und in Trinkwasser und Lebensmitteln kontrolliert werden.
Wichtigste Emissionsquellen
Ein Teil stammt auf natürliche Weise aus Vulkanismus und Geysiren. Die Hauptquelle ist jedoch die menschliche Tätigkeit. In 4000 Jahren hat der Mensch schätzungsweise mehr als 1 500 000 Tonnen Quecksilber in die Umwelt abgegeben.
Hauptursache dafür ist die Raffination und Verbrennung fossiler Brennstoffe, insbesondere von Kohle in Kraftwerken. Dies lässt sich dadurch erklären, dass fossile Kohlenwasserstoffe aus den Überresten von Organismen stammen, die im Laufe ihres Lebens Quecksilber bioakkumuliert haben. Allein die jährliche Erdölproduktion der Vereinigten Staaten kann bis zu 10.000 Tonnen Quecksilber pro Jahr in die Umwelt abgeben!
An zweiter Stelle stehen Bergbauaktivitäten, darunter auch ehemalige Goldminen. In Ländern, in denen Goldwaschen weit verbreitet ist (Guyana), werden große Mengen Quecksilber in die Umwelt freigesetzt.
Weitere Quecksilberquellen sind industrielle Verbrennungsanlagen, aber auch Krematorien, in denen quecksilberhaltige Zahnfüllungen verbrannt werden. Auch bestimmte Batterien enthalten Quecksilber, das eine nicht zu vernachlässigende Quelle der Umweltverschmutzung darstellt.
Während die Emissionen in die Luft tendenziell zurückgehen, nehmen die Einleitungen in Boden und Wasser zu. Schätzungen zufolge stammen mehr als 80 % der Quecksilberverschmutzung in Seen und Flüssen aus menschlichen Aktivitäten.
Quecksilber in der Umwelt
Quecksilber ist für alle bekannten Lebewesen giftig. Es ist bei Raumtemperatur flüchtig und daher in der Umwelt mobil und gehört zu den gefährlichsten Metallen.
Quecksilber stellt aus zwei Hauptgründen ein globales Umweltproblem dar:
- Seine durchschnittliche Konzentration steigt oder bleibt auf einem sehr besorgniserregenden Niveau. Dies ist beispielsweise bei Fischen und Säugetieren in allen Ozeanen der Welt der Fall.
- Schon eine geringe Menge Quecksilber reicht aus, um große Gewässer zu verschmutzen. So reichen beispielsweise 9 Gramm Quecksilber aus, um etwa 10 Hektar Wasser zu verschmutzen und Fische für den menschlichen Verzehr ungeeignet zu machen. Zum Vergleich: Ein 100-Megawatt-Wärmekraftwerk stößt jährlich etwa 11 kg Quecksilber aus.
Quecksilber und die menschliche Gesundheit
Quecksilber ist giftig und ökotoxisch, unabhängig von der Dosis und in allen Formen. Es ist ein starkes Neurotoxin und Reproduktionstoxin. Es wird auch vermutet, dass es teilweise für Alzheimer, Fibromyalgie und mehrere andere chronische Krankheiten verantwortlich ist.
Es soll allein für 250.000 Fälle von geistiger Behinderung pro Jahr weltweit verantwortlich sein, hauptsächlich durch den Verzehr von mit Quecksilber kontaminierten Meeresprodukten.
Wasserfilterung und Quecksilber
Quecksilber verbreitet sich in der gesamten Biosphäre und damit auch im Trinkwasser. Eine gute Möglichkeit, Quecksilberrückstände im Wasser zu entfernen, ist die Verwendung eines leistungsstarken Wasserfilters.
Unser Filter Ultimate Star Filter®, der in unseren Star Water Filter®-Filtersystemen erhältlich ist, entfernt wirksam zahlreiche Schadstoffe, darunter Quecksilber zu mehr als 99 %.